Georg Witzel und die Zeit der Reformation. Vierte Veranstaltung der Reihe „Zehn Schlaglichter zur Fuldaer Kirchengeschichte“

Georg Witzel und die Zeit der Reformation. Vierte Veranstaltung der Reihe „Zehn Schlaglichter zur Fuldaer Kirchengeschichte“ mit Prof. Dr. Cornelius Roth

»Gottesdienst in deutscher Sprache«, »Kommunion unter beiderlei Gestalt«, »Rückbesinnung auf die Heilige Schrift und die Anfänge der Kirche«, »Verzicht auf den Klerikerzölibat« - diese Forderungen sind für den heutigen Christen nichts Außergewöhnliches mehr. Im 16. Jahrhundert aber gaben sie Anlass zu heftigen konfessionellen Auseinandersetzungen. Nun würden diese Formulierungen gut zu einem protestantischen Sprecher passen, und doch hat sie ein in Fulda wirkender katholischer Gelehrter vor einem halben Jahrtausend formuliert, und zwar in versöhnender Absicht. Der »Vermittlungstheologe« Georg Witzel steht im Mittelpunkt der vierten Veranstaltung der Reihe „Zehn Schlaglichter zur Fuldaer Kirchengeschichte“. Anhand ausgewählter Beispiele aus der berühmten Sondersammlung in der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars erläutert Prof. Dr. Cornelius Roth die kontroverse Biografie Witzels, die Hauptthemen seiner Reformtheologie und seine wichtigsten Werke.

Die Veranstaltung findet am 17. Mai 2019 um 15.00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Eingang des Priesterseminars, Eduard-Schick-Platz 5. Die Teilnahme ist gebührenfrei. Aus Kapazitätsgründen ist eine Voranmeldung notwendig. Informationen und Voranmeldung unter Telefon 0661/87-531, 534 bzw. 220 bzw. per Email an: info-bibliothek@thf-fulda.de bzw. kunz@thf-fulda.de

Die Veranstaltung setzt die Reihe „Zehn Schlaglichter zur Fuldaer Kirchengeschichte“ fort. Das Projekt der Theologischen Fakultät und ihrer Bibliothek für das Jubiläumsjahr 2019 sieht vor, in ca. einstündigen Veranstaltungen an wechselnden Standorten und anhand ausgewählter Objekte die 1275jährige Geschichte Fuldas erfahrbar zu machen und beispielhaft zu veranschaulichen.